Piloten bescherten Mitarbeitern der Behindertenwerkstatt starke Eindrücke.
(dübi) Die schönsten Freuden sind jene, die man mit anderen teilt. So hält es gelegentlich auch die Hammelburger Flugsportgruppe. Sie bescherte 23 Mitarbeitern der Lebenshilfe-Werkstatt Hammelburg einen ziemlich aufregenden Flugtag.
Für viele war es der erste Flug überhaupt und das Erlebnis schlechthin. Ein Start genügte vielen der Gäste nicht, und die Piloten Pit Marchlewitz und Thomas Rösser setzten immer wieder zu neuen Starts an, bis alle zufrieden von ihren Eindrücken aus der Luft erzählten.
Besonders gerne schauten sich die Flugzeuginsassen nach ihrer Werkstatt und dem Wohnheim um. Mal über den Dingen zu stehen, ist in diesen Tagen besonders wichtig. Die Mitarbeiter der Holzwerkstatt sind dieser Tage bei der Fertigung von Hochständen für Jäger und Sichtschutzzäune stark ausgelastet, so dass jede Abwechslung recht kommt. Tagelang war die Vorfreude im Behindertenwohnheim zu spüren und das Erleben übertraf am Ende die Erwartungen. Sogar Rollstuhlfahrer Rudi Fella durfte mit an Bord.
Rund eine Viertelstunde dauerte jeder Flug. Eingefädelt hatten den besonderen Tagesausflug Manfred Reichert von der Flugsportgruppe und Heinz Holzinger von der Lebenshilfe. Zweiter Vorsitzender Dietmar Schlicker koordinierte den Flugbetrieb mit den zwei Motorfliegern, und Manfred Reichert zeigte am Grill, dass die Hammelburger Flieger durchaus auch kulinarischen Höhen zugetan sind.




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